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Wann ist eine Umbettung in den RuheForst Coburger Land möglich?

Angehörige Verstorbener fragen immer öfter nach der Möglichkeit einer Umbettung ihrer Angehörigen in einen RuheForst. Daher haben wir einige Informationen zu diesem Thema für Sie zusammengestellt.

Eine Umbettung setzt Genehmigungen durch den lokalen Friedhofsträger (meistens die Kommune) und die Ordnungsbehörde (Ordnungsamt) voraus. Die hierfür geltenden rechtlichen Regelungen finden sich in den Bestattungsgesetzen der Länder. Die Genehmigung wird aber im Allgemeinen nur erteilt, wenn die Umbettung im öffentlichen Interesse liegt, da die Ruhe des Verstorbenen nicht gestört werden soll. Die Bestimmungen sind in der Friedhofsordnung der jeweiligen Friedhofsverwaltung festgelegt. Die Umbettung einer einmal bestatteten Leiche kann daher nur aus einem wichtigen Grund verlangt werden, der im Einzelfall schwerer wiegt als die Achtung vor der Totenruhe.

Grundsätzlich gilt für eine Umbettung:

Vor Ablauf der Ruhezeit – in der Regel 20 bis 30 Jahre bei Erdbestattungen; 15 – 25 Jahre bei Asche-Urnen – dürfen Verstorbene nicht ausgegraben werden. Die Totenruhe ist zu achten. Nur ausnahmsweise dürfen Leichen oder Urnen auf einen anderen Friedhof verbracht werden. Hierfür muss ein wichtiger Grund vorliegen.

Dies ist dann der Fall:

  • Wenn der Verstorbene im falschen Grab bestattet worden ist
  • Wenn den Angehörigen der Besuch des Grabes nicht mehr zumutbar ist, z.B. wegen hohen Alters oder Gebrechlichkeit
  • Oder wenn Verstorbene in einem Familiengrab zusammengelegt werden sollen

Aber für eine Umbettung ist auch der Wille des Verstorbenen zu berücksichtigen. Es gilt grundsätzlich das gleiche wie bei einer Erstbestattung. Maßgeblich ist, was der Verstorbene wollte. Er entscheidet, wie er bestattet werden möchte und wo seine letzte Ruhestätte sein soll. Kann dieser Wille nicht festgestellt werden, entscheidet der nächste Angehörige. Auch über eine Umbettung.

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeiten - stellt sich bei Urnengräbern oder Urnen in einer Urnenmauer die Frage der Grabstellenverlagerung oder die Aufgabe der Grabstelle.

Auch hier gilt: Der nächste Angehörige muss die Umbettung beantragen. Die zuständige Behörde prüft dann ob diese zu genehmigen ist. Je nach Bundesland müssen noch weitere Behörden zustimmen. Der Antragsteller muss eine neue Grabstätte nachweisen.

Für jede Umbettung benötigt man einen Bestatter. Dieser hilft ihnen auch bei den notwendigen Formalitäten.

Notwendige Unterlagen:

  • Antrag mit Begründung
  • Sterbeurkunde
  • Zustimmung aller Angehöriger
  • Nachweis der neuen Grabstätte

Nachweis-Erwerb-Des-Bestattungsrechts downloaden

Antrag-Umbettung-Vordruck downloaden

Umbettung FAQ

Was ist eine Umbettung?

Der Ausdruck Umbettung bezeichnet die Verlagerung der sterblichen Überreste von einer Grabstätte an einen anderen Bestattungsort.

Wer ist der Ansprechpartner für eine Umbettung?

Ansprechpartner ist der örtliche Bestatter. Dieser ist auch beim Ausfüllen der Anträge behilflich und kümmert sich um die Genehmigung einer Umbettung bei der Friedhofsverwaltung. Den Nachweis einer neuen Grabstätte bekommen Sie von RuheForst.

Kann ich meinen Verstorbenen in einen RuheForst umbetten lassen?

Grundsätzlich JA. Zu unterscheiden ist, ob es sich bereits um eine bestattete Urne oder eine Erdbestattung handelt. Weiterhin ist wichtig, ob die gesetzliche Ruhezeit bereits abgelaufen ist oder noch nicht.

Wann kann ich meine Angehörigen umbetten lassen?

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeiten können Urnen und sterbliche Überreste auf Antrag in einen RuheForst umgebettet werden. Während der gesetzlichen Ruhezeiten kann eine Umbettung nur aus wichtigem Grund erfolgen. Grundsätzlich erfolgt eine Umbettung nur auf Antrag.

Ich ziehe um. Kann mein Angehöriger an den neuen Wohnort umgebettet werden?

siehe: „Was ist ein wichtiger Grund für eine Umbettung vor Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit“.

Ich kann den Friedhof aus Altersgründen nicht mehr aufsuchen und die Grabstelle pflegen. Ist eine Umbettung daher gerechtfertigt.

siehe: „Was ist ein wichtiger Grund für eine Umbettung vor Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit

Was ist ein wichtiger Grund für eine Umbettung vor Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit?

Nach Auffassung von Gerichten z. B. dann:

  • Wenn der Verstorbene im falschen Grab bestattet worden ist
  • Wenn den Angehörigen der Besuch des Grabes nicht mehr zumutbar ist, z. B. wegen hohen Alters
  • Wenn Verstorbene in einem Familiengrab zusammengelegt werden sollen
  • Wenn es der Wunsch des Verstorbenen gewesen wäre in einem RuheForst beigesetzt zu werden

Wie lange ist die gesetzliche Ruhezeit?

Das hängt von den Landesspezifischen Bestattungsgesetzen und örtlichen Friedhofssatzugen ab. Das Bestattungsrecht ist Länderrecht. In der Regel beträgt die Ruhezeit zwischen 20 bis 30 Jahren bei Erdbestattungen und 15 bis 25 Jahren bei Ascheurnen.

Kann ich auch Erdbestattete in einen RuheForst umbetten lassen, oder geht das nur mit Urnen?

Grundsätzlich JA. Da in einem RuheForst aber nur Urnenbeisetzungen gestattet sind, müssten die Überreste des Verstorbenen kremiert und in eine Urne umgefüllt werden. Näheres dazu können Sie von Ihrem örtlichen Bestatter erfahren.

Brauche ich eine Genehmigung zur Umbettung?

JA. Die Umbettung von Leichen und Aschen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung sowie der Genehmigung der örtlichen Ordnungsbehörde. Die nächsten Angehörigen müssen sich mit der Umbettung einverstanden erklären.

Wer führt die Umbettung durch?

Bei der Beantragung und Durchführung der Umbetung hilft ihnen der örtliche Bestatter. Adressen von Bestattern finden Sie unter anderem auch auf der RuheForst Homepage unter dem Punkt „Partner”.

Was kostet eine Umbettung?

Das ist unterschiedlich. Die Gebühren für die Umbettung sind per Satzung festgelegt. Hinzukommen die Kosten für den Bestatter und das RuheBiotop im RuheForst.

Die gesetzliche Ruhezeit der Urne läuft auf einem herkömlichen Friedhof ab. Was passiert mit der Urne?

Die Urne wird entsorgt, sofern die Angehörigen keine Grabstellenverlagerung oder Verlängerung der Ruhestätte vornehmen lassen.